Wenn Studenten Filter wickeln

Internationales Praxisseminar der Stiftung PfalzMetall bei MANN+HUMMEL (Speyer)

(26. März 2010)  „Wie lässt sich die Produktion von Industriefiltern weiter optimieren?“ –  Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich seit einigen Monaten Studentengruppen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich. Die Aufgabe hat die MANN+HUMMEL GMBH in Speyer gestellt. Die Organisation liegt in den Händen der Stiftung PfalzMetall, die das Internationale Praxisseminar zusammen mit der TU Kaiserslautern durchführt.  

Jetzt haben die Studierenden ihre Ergebnisse vorgestellt. Für Marco Schilling,  Leiter CompacPlus / PicoFlex Fertigung von MANN+HUMMEL, sind einige gute Ideen dabei: „Wenn angehende Ingenieure von Außen auf eine Produktion schauen, dann sind immer auch frische und gute neue Einfälle dabei. Wir werden uns mit einigen Ansätzen auf jeden Fall intensiver beschäftigen“, freut er sich über die Qualität der studentischen Arbeit.  

So haben sich die Studenten zum Beispiel mit der Frage auseinander gesetzt, wie ein Filtermedium am besten gewickelt werden kann, um eine optimale Filterleistung zu erzielen und gleichzeitig im Fertigungsprozess die Qualität noch zu erhöhen. Dazu haben sie in einer aufwendigen Simulation verschiedene Techniken durchgerechnet: „Das Ergebnis hilft uns weiter, wenn wir jetzt im Einzelfall Verbesserungsmöglichkeiten sehen, so ist das ein toller Effekt.“

Für Felix Mayer, Geschäftsführer der Stiftung PfalzMetall, steht beim Internationalen Praxisseminar der Erfahrungsgewinn bei den Studierenden im Vordergrund: „Es gelingt uns so, den jungen Menschen Teamarbeit, internationale Kontakte und praktische Erfahrungen zu vermitteln und sie so noch besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“

 

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