Industriemechaniker/in

Arbeitet in der Endmontage der Gittermastkräne - Industriemechaniker Markus Mohr. Bild: PfalzMetall
Arbeitet in der Endmontage der Gittermastkräne - Industriemechaniker Markus Mohr. Bild: PfalzMetall

Nach mehreren Praktika im industriell-technischen Umfeld war Markus Mohr klar, was er machen wollte: Industriemechaniker war das Ziel. Der Saarländer absolvierte seine Ausbildung beim Zweibrücker  Baumaschinenhersteller TerexDemag und schloss diese 2008 erfolgreich ab.

Als erstes habe man ein LKW-Modell gebaut, ist dem heute 22-Jährigen nachhaltig in Erinnerung geblieben. Damit haben die Ausbilder bei TerexDemag den jungen Azubis die Grundlagen beigebracht. Statt an einzelnen Werkstücken, die hinterher maximal als Briefbeschwerer dienen können, zu feilen, sägen oder Gewinde zu schneiden, ließen sie kleine Lastwagen bauen: „Das Modell steht heute noch bei mir zuhause“, sagt Mohr.  

Und so ging es weiter: Drehen, fräsen, Pneumatik und der Werksdurchlauf durch all die Stationen, in denen Arbeit auf Industriemechaniker wartet, sind dem jungen Mechaniker besonders in Erinnerung geblieben. „Die Ausbildung hat mich gut auf das vorbereitet, was heute mein Aufgabengebiet ist“, sagt Markus Mohr.   Er arbeitet in der Endmontage der Gittermastkräne, wo der Ober- auf den Unterwagen montiert wird. Den Schlüssel für die Funktionsprobe dreht er auch schon mal selbst um, zumindest wenn die Elektronikprüfung abgeschlossen ist und die Hydraulikprüfung ansteht. Gut gerüstet, um mit diesen riesigen und teuren Geräten umzugehen, ist er jedenfalls.  

Der Industriemechaniker ist für ihn eine spannende Tätigkeit, aber nicht zwingend das Ende seines beruflichen Weges. In den vergangenen Monaten hat er in der Abendschule – unterstützt von TerexDemag – sein Abitur nachgemacht. Jetzt trägt er sich mit dem Gedanken, die Technikerschule zu besuchen oder ein Ingenieurstudium aufzunehmen. In jedem Fall ist die Ausbildung zum Industriemechaniker eine gute Basis für seinen weiteren beruflichen Werdegang.

 

Das Berufsbild: