Miniphänomenta

Foto: Uta Morawski

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die durch Simulation, Informationsflut und Zeitmangel geprägt ist.
Das eigene unmittelbare Erleben, das Ausprobieren und altersgemäße Forschen finden immer weniger Raum. In der Folge verkümmert die Fähigkeit, selbständig zu erkunden, Hypothesen zu entwickeln und kreative Lösungen zu finden. Genau diese Kompetenzen werden aber für eine zukunftsfähige Gesellschaft gebraucht.

Frei zugängliche Experimentierstationen - von Prof. Dr. em. Lutz Fiesser (Universität Flensburg) ent­wickelt -, an denen naturwissenschaftliche und technische Phänomene von Kindern erlebt und dann kooperativ geklärt werden, fördern die Forschungsfähigkeit und die Freude am eigenen Erkennen.

Didaktisch-methodisch bieten die Experimente in der Grundschule einen attraktiven Anlass, im Handeln zum Denken zu finden.
Konkret:      Die LehrerIn versteht sich als Lernbegleiter ihrer SchülerInnen.
Dabei gilt:    Neugierde zulassen - das Merkwürdige in der eigenen Welt entdecken - selbstge­steuertes Lernen -
                   miteinander staunen, Fragen und Antworten finden - ohne Formel.

Unser Referent, Herr Christian Hansen, führt das gesamte Kollegium und die Elternvertreter mit 5 fertig konstruierten Experimentierstationen praktisch und abwechslungsreich in das pädagogische Konzept der „Miniphänomenta“ ein. Dauer: 3 Stunden

In mehreren Stufen wird dabei das Bewusstsein geweckt, dass SchülerInnen an solchen Experimenten außerordentlich intensiv und erfolgreich lernen.

Foto: Felix Mayer

Jeder teilnehmenden Grundschule werden auf Wunsch die 5 Experimentierstationen dauerhaft überlassen. So unterstützen wir den Start als Forscherschule. Weitere Stationen aus den Bereichen Mechanik, Optik, Elektrizität u. a. können die Eltern für ihre Schule gemäß Werkbuch-Vorlage nachbauen. Im Sinne der Nachhaltigkeit fördern wir die Grundschulen beim Nachbau mit einem Pauschalbetrag.

Termine 2018

Individuelle Vereinbarung mit
dem Referenten

Nächste Ausschreibung

... voraussichtlich November 2018

Referent

Foto: Rolando de Sousa

        Christian Hansen

Projektkoordination

Kerstin Braun
Tel.: 06321 852-252
E-Mail: braun.stiftung(at)pfalzmetall.de