Bad Dürkheimer Gespräche
Seit 1951 beteiligt sich PfalzMetall über die Bad Dürkheimer Gespräche, zu denen die Industrieverbände Neustadt/ Weinstraße einladen, an der aktiven Diskussion gesellschaftlicher Themen. Erster Redner war am 19. April 1951 der damalige Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr. Ludwig Erhard.
Wenngleich sein Thema "Das neue Wirtschaftsporgramm der Bundesregierung" einen ökonomischen Bezug ausweiste, war dies für die folgenden Redner keine zwingende Vorgabe. Und so wurden die Bad Dürkheimer Gespräche zu einem Spiegelbild der gesellschaftlichen Diskussion und der Blick in die Themenliste gleicht einer Tour d´Horizont durch die Nachkriegsgeschichte - von der Frage der deutschen Wiederbewaffnung (1954: Pfr. Arnold Dannemann), den Herausforderungen des Atomzeitalters (1955: Nationalrat Gottlieb Duttweiler), den Vietnam-Krieg (1967: Adelbert Weinstein), das amerikanische Raumfahrtprogramm nach Apollo (1972: Dr. Dr. Wernher von Braun), den kalten Krieg (1981: Gen. a.D. Gerd Schmückle) bis hin zum südafrikanischen Abschied von der Apartheid (1984: Karl Breyer). Noch am 8. November 1989, einen Tag vor dem Fall der Mauer, fragte sich Rudolf Radke in Bad Dürkheim: "Hat Gorbatschow eine Chance?". Und 1996 sprach Prof. Dr. Konrad Spindler zum Thema: "Der Mann im Eis - Die jungneolithische Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen".
Hinzu kommen eine Vielzahl von natürlich auch wirtschaftspolitischen Themen. Besonders visionär erscheint: Bereits 1974 war "Chinas Rolle in der Weltpolitik" ein Thema in Bad Dürkeim (Harry Hamm). Eine vollständige Liste der Redner und ihrer Themen seit 1951 finden Sie hier.



