14.09.2017

„Forderung der IG Metall vom anderen Stern“

PfalzMetall zur Forderungsempfehlung der IG Metall Mitte

PfalzMetall-Hauptgeschäftsführer Werner Simon. Bild: PfalzMetall / Strussione

Der Verband der Pfälzischen Metall- und Elektroindustrie (PfalzMetall) hat die Forderungsempfehlung der Tarifkommission der IG Metall Mitte als völlig überzogen kritisiert. "Eine Forderung nach Arbeitszeitverkürzung auf 28 Stunden ist vom anderen Stern", kommentiert Werner Simon. Der Hauptgeschäftsführer von PfalzMetall erinnert daran, dass bereits heute viele pfälzische Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie nur schwer ihren Fachkräftebedarf decken könnten. "In solch einer Situation das Arbeitszeitvolumen zusätzlich zu verknappen, legt die Axt an unseren Standort", so Simon. Die eigene Umfrage der IG Metall habe gezeigt, dass die Beschäftigten mehrheitlich eine Arbeitszeitverkürzung ablehnen.

Der Hauptgeschäftsführer weist zudem die geforderte Entgelterhöhung von sechs Prozent strikt zurück. "Sie würde den Unternehmen die Mittel rauben, die sie dringend benötigen für die Digitalisierung und zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit." Mit solch einer Tarifpolitik gefährde die IG Metall die Arbeitsplätze, so Werner Simon abschließend.